Dass nachhaltige Mode total stylisch und cool sein kann, beweist uns Emma Watson gerade auf ihrem neuen Instagram Account «ThePressTour». Täglich glänzt sie in neuen, atemberaubenden – und vor allem umweltfreundlichen – Kleidern und möchte uns damit zu mehr Nachhaltigkeit in Sache Mode bewegen.

Klar, bei Emmas Designern zu shoppen, würde unser Budget wahrscheinlich nur schon mit dem Kauf von einem T-Shirt sprengen. Doch auch in der Schweiz gibt es einige Labels, die auf Nachhaltigkeit setzen, stylisch und zugleich erschwinglich sind.

Wir stellen euch drei Labels vor, die sich voll und ganz der Nachhaltigkeit verschrieben haben und zeigen, dass das viel mehr bedeutet, als nur auf die Produktion der Kleidung zu achten.

PS:
Geh jetzt auf Instagram und gewinne ein cooles nachhaltiges Outfit von favorite faire und Love Your Neighbour.

Favorite Fair

Hinter favorite fair steckt die geballte Ladung Schwestern-Power von Valerie und Marie.

Seit 2014 haben sie sich mit ihrem favorite fair Shop der Nachhaltigkeit verschrieben und vertreiben vor allem faire, biologische und vegane Kleidung.

«Nachhaltigkeit bedeutet Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein. In Bezug auf “favorite fair” ist es uns wichtig, dass wir Mode anbieten, die mit Mensch, Umwelt und Tier im Einklang steht. Dinge zu hinterfragen und die Geschichte hinter einem Kleidungsstück zu sehen, das ist uns wichtig. »

Die beide Schwester stecken viel Liebe und Energie in favorite fair und arbeiten in der Regel direkt mit den angebotenen Labels zusammen, um ihren Kunden hohe Transparenz zu garantieren.

Love Your Neighbour

Seit 3 Jahren setzt sich David Tongi, Gründer von Love Your Neighbour, für nachhaltige Mode ein und lebt dabei das Motto «Liebe deinen Nachbarn» durch und durch. Er möchte nämlich mit seinem Label die Menschen nicht nur zur Nachhaltigkeit, sondern auch zu mehr Solidarität bewegen.

«Genau das ist es, wovon wir träumen. Von einer Kultur, die sich zum Positiven hin verändert und ihre Nächsten akzeptiert, wie sie sind; egal ob arm oder reich, dick oder dünn, oder was euch sonst noch so einfällt. Jeder ist gleich wertvoll. »

Daher gehen auch 12% des Gewinns von Love Your Neighbour an die selbstgegründete Lyn-Foundation, die bedürftige Menschen in ihrer Nachbarschaft unterstützen soll.

Mit dieser Vision konnte David eine grosse Community aufbauen und auch Persönlichkeiten wie zum Beispiel Luisa Hartema von GNTM für sein Label begeistern.

Genau solche Visionen braucht es in unserer Zeit.

Nudie Jeans

Bei der Produktion auf Nachhaltigkeit Acht zu geben, ist für Nudie Jeans selbstverständlich, daher werden alle ihre Jeans aus 100% Bio-Baumwolle gefertigt. Doch nicht nur bei der Herstellung handeln sie nachhaltig, sondern auch dann, wenn die Jeans schon einen neuen Besitzer gefunden hat.

Mit ihrem Gratis-Repair-Service kann sie so oft wie möglich wieder geflickt, gepflegt oder – falls sie verwaschen ist – neu eingefärbt werden.

Und dennoch: Irgendwann muss man sich von der Lieblingshose verabschieden. Aber auch da bietet Nudie Jeans einen Recycling-Service an, bei dem du deine alte Jeans ganz einfach zurückgeben kannst. Diese wird dann wiederverwertet und zum Beispiel in eine neue Jeans oder eine Tasche verwandelt.

Nicht nur beim Einkaufen könnt ihr nachhaltig handeln, sondern auch bei der Wiederverwertung von eurer Kleidung. Bald steht der grosse Frühlingsputz wieder vor der Tür und beim grossen Schrankausmisten fragt man sich: «Wohin mit all den noch guten Kleidern?»

Wir haben euch hier vier coole Möglichkeiten zusammengetragen, wie ihr eure Kleidung «recycelt» und dabei auch noch etwas Geld für eure neue nachhaltige Kleidung sammelt.

​Kleiderkorb

Warum Klamotten wegwerfen, wenn sich andere daran erfreuen können? Kleiderkorb.ch ist eine gute Möglichkeit, eurer Kleidung ein neues Zuhause zu geben. Einfach anmelden und dann tauschen, verkaufen oder gar verschenken. Je nach Angebot sind die Preise der Kleidertausch-Anbieter sogar verhandelbar und werden auch mal gesenkt, wenn sie länger online stehen.

Walk In Closet

Wer nicht allzu viel vom Online-Kleidertausch hält, ist mit der Schweizer Initiative «Walk-in Closet» sehr gut bedient. Diese Kleidertauschbörse findet im realen Leben statt – zu unterschiedlichen Terminen, in verschiedenen Städten. Das Prinzip ist einfach: Für jedes mitgebrachte Kleidungsstück (max. 10 Kleidungsstücke) darf ein anderes mit nach Hause genommen werden. Derzeit ist sie in Winterthur, Baden, Terwil und Bern zu finden.

Flohmarkt

Ein Flohmarkt-Stand bietet eine direkte Verkaufsmöglichkeit der eigenen Kleider. Wer den Aufwand nicht scheut und gerne früh aufsteht, wird mit vielen Begegnungen und – je nach Besucherzahl und Wetter – guten Einnahmen belohnt.

Wo?

Zürich:

Bürkliplatz-Flohmarkt

  • Jeden Samstag von Mai bis Oktober, von 07.00 bis 17.00 Uhr
  • Los-Ziehung immer am Mittwoch um 12 Uhr beim Bürkliplatz-Pavillon (8001 Zürich)

Flohmarkt Kanzlei

  • Jeden Samstag zwischen 07:20 und 16:00 Uhr

Bern:

Reitschule-Flohmarkt

  • Jeden ersten Sonntag im Monat, 8.00 bis 16.00 Uhr

Zentralmarkt

  • Immer am letzten Sonntag im Monat, 10.00 bis 16.00 Uhr

Basel:

Flohmarkt Petersplatz

  • 7. Januar bis 7. Oktober 2017 und 25. November bis 16. Dezember 2017
  • Jeden Samstag, 7.30 bis 16.00 Uhr

Flohmarkt Barfüsserplatz

  • Vom 11. Januar bis 27. September 2017
  • Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 7.30 bis 19.00 Uhr

Spenden

Jeden Tag eine gute Tat: Wer nicht am materiellen Wert der aussortierten Kleider hängt und jemand anderem eine Freude bereiten will, kann seine Kleider spenden. Am besten informiert man sich bei den örtlichen Kirchgemeinden oder gibt die Kleider in Brockenhäuser, wo sie für wenig Geld eine neue Heimat finden.