Gastronomiekenner behaupten, 2017 werde ein erfolgreiches Jahr für kulinarische Geniesser. Dazu beitragen könnte auch das japanische Staatsgetränk Sake. Das Getränk, bei uns auch als Reiswein bekannt, enthält 15 – 20 Prozent Alkohol und hat somit einen grösseren Alkoholgehalt als der uns bekannte Traubenwein. Doch abgesehen von der deutschen Bezeichnung hat Sake mit unserem Traubenwein nicht viel zu tun. Am ehesten vergleichen lässt er sich mit dem europäischen Bier.

Die Japaner sind stolz auf ihr Staatsgetränk und trinken abends gerne ein, zwei Gläser davon. Der Reiswein ist nach dem Bier das zweitbeliebteste Getränk des Landes und kann sowohl heiss als auch kalt verzehrt werden.

Auch in Schweizer Bars und Lokalen steht Sake auf der Karte. 2017 soll nun das Jahr sein, in dem sich Sake im Land verankert. Und das nicht nur als Getränk, sondern auch als Lebensmittelzutat beim Fondue oder Raclette.

Der Zürcher Marc Nydegger, der Sake importiert und hier vertreibt, preist ihn als Bestandteil verschiedener Gerichte an. Egal ob als Begleitung zum Käse, bei Wildgerichten oder bei Spaghetti. Der Japan-Kenner ist sich sicher: «Die Schweizer merken immer mehr, dass japanisches Essen mehr als nur Sushi ist.»

Wir sind gespannt, was in den nächsten Monaten an kulinarischen Neuheiten noch auf uns zukommen wird. Und sagen auf jeden Fall schon mal «Prost und an Guata»!