«Dr füdliblutt Wahnsinn». Mit diesem Kommentar postete kein Geringerer als Weltmeister Luca Aerni das jetzt schon legendäre Video von Luzi Fricker, seines Zeichens Energy-Sportreporter, auf seinem Facebook-Profil. Dies, nachdem zuvor schon weite Teile der Schweizer Medienlandschaft darauf aufmerksam geworden waren.

Rückblende: Es ist DER Tag von Skifahrer Luca Aerni aus dem bernischen Grosshöchstetten. Der Schweizer Ski-Crack kurvt im WM-Kombinationsslalom zu St. Moritz derart geschmeidig den Hang herunter, dass so mancher Zuschauer seinen Augen nicht traut. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf: Aerni fährt zu Gold, mit Mauro Caviezel holt ein anderer Schweizer – ebenfalls sensationell – Bronze.

«Das giz ja gar niid!»

Für Energy live am Mikrofon dabei ist Luzi Fricker. Und wie: Der Sportkommentator, durch seinen unverwechselbaren Dialekt schon vorgängig bekannt und geschätzt, geht aber so was von ab! Spätestens als er realisiert, dass auch Schlussfahrer Romed Baumann die Zeit von Aerni nicht mehr gefährden kann, spürt er sich überhaupt nicht mehr und rastet komplett aus. «Das giz ja gar niid!» schreit er mehrfach lauthals heraus, gefolgt von einem freudigen «Jauchzer». Und als vorbildlicher Vollprofi lässt er es sich dann nicht nehmen, sich bei der Hörerschaft für seine «Eruptionen» zu entschuldigen.

Luzi Fricker freut sich über Gold

Die «jüngste Internet-Sensation»

Was dann folgt, ist ein regelrechter Medienhype. Diverse Zeitungen schreiben sich für Luzi die Finger wund. «So muss sich das anhören», titelt der BLICK am Abend. 20 Minuten meint: «Radio-Mann dreht bei Aerni-Gold komplett durch». Und die Südostschweiz verweist bereits auf die «jüngste Internet-Sensation».

«Dieser Schweizer ist der Hammer!»

Luzi begeistert über die Landesgrenze hinaus. Das österreichische Sportportal Sport 24 findet ihn «irre», und die ARD-Frau Julia Scharf schwärmt: «Dieser Schweizer ist der Hammer!» Scharf analysiert.

«So etwas Emotionales habe ich in 25 Jahren Radio noch nie erlebt».

Luzi Superstar! Als wäre das alles dem bodenständigen Berner nicht schon genug Rummel um seine Person, flimmert er dann auch noch über die Schweizer TV-Bildschirme. Im Intveriew bei TeleBärn verrät er: «Ich mache ja schon lange Radio. So etwas Emotionales habe ich in 25 Jahren aber noch nie erlebt.» Was für Emotionen. Was für eine Geschichte. Grossartig, Luzi.