Es hätte der Anfang eines modernen Märchens sein können: Mann trifft Frau – via Internet. Man lernt sich kennen und bleibt ständig in Kontakt Nach dem dritten Treffen verliert jedoch eine der beiden das Interesse. So ging es Ann Gray, einer 29-jährigen Amerikanerin.

Eigentlich also eine ziemlich gewöhnliche Geschichte, bei der es aber durch Anns Ausrede zu einer Wende kommt. Um den nervigen Typen nicht noch einmal treffen zu müssen, täuschte sie nämlich ihren eigenen Tod vor.

Die 29-Jährige täuschte ihren eigenen Tod vor.

Zu dieser extremen Situation kam es, als der Mann kein «Nein» hören wollte. «Er hörte gar nicht mehr auf, mir zu schreiben. Eines Tages schrieb er mir plötzlich: Ich bin in 30 Minuten vor deinem Haus, ich will dich unbedingt sehen», erklärt Ann.

Um dem Treffen auszuweichen, griff sie auf die bekannte «Krankheitsausrede» zurück. Damit er sie ernster nahm, gab sie sich als ihre Schwester aus.

Doch er schnallte es trotzdem nicht. Herr Nervig erwies sich in diesem Moment als Herr Fürsorglich. Er fragte nämlich sofort, in welcher Krankenstation Ann denn sei, um ihr einen Besuch abzustatten.

Ann gab daraufhin vor, dass nur Familienmitgliedern der Besuch gestattet sei.

​Als der Typ vor dem Sptial stand und immer noch nicht locker liess, wurde Ann zu drastischen Massnahmen gezwungen: Sie verkündete ihren eigenen Tod.

Obwohl sie ihn auf diese Weise vorübergehend abgewimmelt hatte, war die absurde Story an dieser Stelle noch nicht beendet. Einige Monate später, nachdem er vermutlich einige schmerzvolle Tränen vergossen hatte, bemerkte er wieder, dass sie aktiv war auf ihrem Profil. Doch für Herr Nervig war es zu spät, Ann war nämlich schon verlobt.

Zum Schluss dieser Tragödie bleibt eines klar: Egal, ob die Aktion von Ann als richtig fies oder absolut clever bezeichnet wird – den Typen ist sie bestimmt los.