Die Geschichte des Indischen Jungen Saroo ist herzergreifend und dazu noch wahr! Im Alter von fünf Jahren steigt der Junge in seinem Heimatort in einen Zug ein. Zu dieser Zeit ist Saroo noch nicht bewusst, dass dieser Schritt sein Leben für immer verändern wird. Der Junge schläft im Zug ein, als dieser gerade den Bahnhof verlässt. Als der indische Junge wieder aufwacht, befindet er sich in einer anderen Stadt. Genauer gesagt in Kalkutta. Der 5-Jährige ist noch zu jung, um zu verstehen wo er sich befindet. Er weiss auch nicht woher er kommt und wie genau sein Familienname lautet.

In Kalkutta lebt er einige Zeit auf der Strasse und bettelt, um überleben zu können. Anschliessend kommt er in ein Waisenhaus, wo er einige Zeit später von einem wohlhabenden Paar adoptiert wird. Das Paar lebt in Tasmanien und so kommt es, dass Saroo umzieht und dort aufwächst.

Als Saroo bereits ein Mann ist, beginnt er mit Hilfe von Google Earth nach seiner früheren Heimat und seiner einstigen Familie zu suchen. Er suchte mittels Google Earth nach Anhaltspunkten und berechnete schließlich, wie weit er in jener Nacht wohl gefahren sein könnte. Schließlich zog er einen entsprechend weiten Kreis um Kalkutta und kam so zu dem Ort Khandwa in Zentralindien. Saroo zoomte in die Karte hinein und erkannte Vieles wieder. Darunter auch einen Wasserfall, an dem er als Kind oft gespielt hatte.

Nachdem er im Jahr 2012 seine Familie in Indien wiedergefunden hatte, veröffentlichte Brierley 2014 den Roman «A Long Way Home», in dem er seine Lebensgeschichte niederschrieb. Das Buch erschien unter dem Titel Mein langer Weg nach Hause auch in deutscher Sprache. Das Drama wurde von Garth Davis verfilmt und wird am 23. und am 28. September am Zurich Film Festival gezeigt.

Den Trailer zu dieser Wahnsinns Lebensgeschichte findest du hier:

Quelle: Youtube / Zurich Film Festival