«Wonder Woman» liess im letzten Jahr die Kinokassen klingeln. Mit weltweiten Einnahmen von über 650 Millionen Dollar ist er der erfolgreichste Film einer Regisseurin. Und nun setzt die Fortsetzung der Comic-Verfilmung erneut ein Zeichen.

Der zweite Teil von «Wonder Woman» wird als erster Hollywood-Film neue Richtlinien zum Schutz vor Übergriffen und Belästigung annehmen, die die Producers Guild of America ausgearbeitet und Anfang des Jahres veröffentlicht hat. Die Richtlinien sind für keine Produktion in Hollywood verpflichtend. Das Team von «Wonder Woman 2» hat sich aber dafür entschieden, sie zu befolgen, und damit als gutes Beispiel voran zu gehen.

Zu diesen Richtlinen gehört es, dass Filmproduktionen alle Mitarbeitenden vor sexuellen Übergriffen und Belästigung schützen müssen. Ausserdem sollen spezielle Anti-Belästigungs-Trainings abgehalten werden und jegliche Berichte von Übergriffen und Belästigungen sollen ernst genommen werden und an jedem Set sollte es mindestens zwei Personen – idealerweise unterschiedlicher Geschlechter – geben, an die man sich bei Belästigung wenden kann.

Drehbeginn für den Film ist diesen Sommer, ins Kino soll er im nächsten Jahr kommen.