Auf Social Media ist seit 24 Stunden die absolute Hölle los für H&M: Beleidigungen, Drohungen und Videos mit Vandalismus werden von unzähligen Usern in ihre Social-Media Profile gepostet. Und das alles wegen einer rassistischen Werbung.

Werbung nach hinten los

Am Montagnachmittag war das kontroverse Werbefoto beim Modekonzern H&M auf der Website zu sehen: Ein kleiner dunkelhäutiger Junge, der einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift «Coolest Monkey in the Jungle» trägt. Dass ein solcher Spruch rassistisch wirkt, hätte H&M wohl vorher auffallen müssen.

Doch da war der Shitstorm schon losgetreten.

Für dieses Foto erntet H&M viel Hass im Netz. (Screenshot Website)

​The Weeknd beendet Zusammenarbeit

Das Entsetzen über die Werbung erreichte schnell auch Hollywood. Zahlreiche Stars wie Rapper P. Diddy oder Basketball-Legende Lebron James äusserten sich sofort zum Thema. In einer abgewandelten Version des Fotos drehten sie die Werbung um und nannte den kleinen Burschen «Coolest King in the World».

Der ebenfalls dunkelhäutige italienische Fußballer Mario Balotelli kommentierte unter dem Beitrag: «Was für eine Schande, diese Welt.» Noch viel heftiger protestierte The Weeknd mit seinem Tweet gegen H&M, in dem er seine bisherige Zusammenarbeit mit dem schwedischen Modeunternehmen beendet.

Zutiefst getroffen

Einige Kunden fühlten sich von der Werbung direkt angesprochen und liessen ihrer Wut in einer H&M Filliale freien Lauf.

​Andere reagierten eher mit stärkenden, aufmunternden Worten:

Obwohl sich H&M für das Foto schnell entschuldigte, wird man der Modefirma dieses Fettnäpfchen wohl nicht ganz so schnell verzeihen.