Dass Roger Federer, der beste Tennisspieler aller Zeiten, emotional sein kann, ist hinlänglich bekannt. Bis anhin erlebten wir des Maestros expressive Seite primär jedoch im Zusammenhang mit sportlichen Geschehnissen.

Während einem Interview mit CNN kämpft Roger nun aber öffentlich mit seinen Gefühlen, als er auf seinen im Jahr 2002 bei einem Autounfall verstorbenen Ex-Trainer Peter Carter angesprochen wird. Auf die Frage, was Carter heute wohl über Federers 20 Grand Slam Titel denken würde, antwortet er mit Tränen in den Augen: «Ich hoffe, er wäre stolz. Ich denke, er wollte nicht, dass ich ein ewiges Talent bin. Sein Tod war also ein Weckruf für mich und ich begann wirklich hart zu trainieren.»

Was für ein Hühnerhaut-Moment, der ein weiteres Mal den Menschen Federer hinter dem Tennis-Genie zeigt.