Schon als kleiner Junge fuhr Energy Moderator Mirco Rust auf der Herbstmesse mit der Schwänlibahn. Jetzt hat der Basler sogar darin übernachtet. Klingt völlig verrückt – und ist es auch.

Die «Herbstmesse-Challenge» bei Energy Mein Morgen stellte sich der 27-Jähige selber: Vier Tage auf der Herbstmesse übernachten, jede Nacht in einer anderen Bahn. Das Protokoll des Selbstversuchs.

Vier Nächte, vier Bahnen, null Grad

In der ersten Nacht war direkt die Schwänlibahn dran. Schlafen war für Mirco aber eher nicht drin: «Am Montag habe ich kein Auge zu gemacht.» Dafür bekam er Gesellschaft, von einem Marder und zwei Russen, die zu tief ins Glas geschaut hatten: «Die starrten mich an, als wäre ich von einem anderen Planeten.»

Das Highlight war, als ich um 4:35 eine Ehrenrunde in der Schwänlibahn drehen durfte. Trotz Müdigkeit kamen Kindheitserinnerungen hoch.
(Energy/Mirco Rust)

Mircos Wahl für die zweite Nacht war mutig: Die Geisterbahn.

Ich hörte Schritte, Atem und Geschrei. Alles kam immer näher. Ich wurde einfach unglaublich viele Male erschreckt.

Der Bahnbetreiber machte sich einen Spass daraus, Mirco den Schlaf zu rauben.

Von der Bahn direkt ins Studio

Trotz Müdigkeit ging es für den Energy Moderator jeden Morgen ins Studio und zur Arbeit. Dann kurz nach Hause, aufwärmen und wieder raus in die Kälte.

Am Mittwochabend wurde erstmals getestet, wie schwindelfrei unser Moderators ist: Eine Nacht in einem Wägelchen des Rock & Roll Rollercoaster, 14.5 Meter über dem Boden. Aber hier fand Mirco immerhin endlich etwas Schlaf. «Lutz vom Rock & Roller Coaster hat extra für mich Kabel in 14 Metern Höhe gezogen und eine Heizung aufgestellt, damit ich nicht so frieren muss. Dank ihm habe ich in seiner Bahn am besten geschlafen.»

(Energy/Larissa Langone)

Der Endgegner: Freefall Tower

In der letzten Nacht stand Mirco die grösste Herausforderung bevor. Festgeschnallt im Free Fall Tower übernachtete er in 80 Metern Höhe. «Ich habe zwar kaum geschlafen, weil es dann doch nicht so bequem und sehr eng war im Freefall Tower, aber ich konnte einen wunderschönen Sonnenaufgang über Basel geniessen und habe die Stadt mit der Trompete geweckt.»

(Energy/Mirco Rust)

Fazit: Schausteller werden zu Freunden

Das Fazit unseres Moderators: «Es ist faszinierend wie still es an einem so lauten Ort wie der Herbstmesse werden kann. Das wichtigste was ich mitnehme sind die Begegnungen mit den Schaustellern und ihre Familien. Wenn in kurzer Zeit aus Fremden Freunde werden, dann sind es besondere Menschen.»

Schau dir die Highlights aus Mircos verrückter Woche jetzt im Video an: