Stell dir vor, du könntest deinen absoluten Traumpartner wie früher beim PC-Game «Sims» von Kopf bis Fuss designen. Du könntest nicht nur das Geschlecht, die Herkunft und die Grösse bestimmen, sondern auch noch das Gewicht, die Augenfarbe und jedes weitere Detail. Und wenn du fertig bist, erscheint dieser Traumtyp einfach und kämpft um deine Aufmerksamkeit und Liebe.

Diese skurrile Situation ist das Konzept einer neuen Dating-Show beim britischen TV-Sender E4. Zu Beginn der Sendung darf ein Single am Computer seinen Traumpartner «kreieren».

Das Produktionsteam der Fernsehsendung macht sich anschliessend auf die Suche nach Mr. oder Mrs. Right und dem fleischgewordenen Avatar. Der gruselige Teil kommt aber erst noch. Denn das Produktionsteam sucht nicht nur einen potentiellen Traumpartner, sondern gleich acht. Auf den Kandidaten wartet dann ein Raum voller Doppelgänger, die seinen Vorstellungen – zumindest äusserlich – entsprechen und um seine Liebe kämpfen. Herzlich Willkommen bei «Game of Clones».

Die Serie startete diese Woche in Grossbritannien mit Kandidatin Charlotte. Sie wünschte sich einen Parntner, der Lewis Hamilton ähnlich sieht und erhielt - wie es das Konzept der Show verlangt - gleich acht Männer zur Auswahl.

Nach jeder Episode wird ein Klon nach Hause geschickt, der mit seiner Persönlichkeit nicht überzeugen konnte. Übrig bleibt am Ende nur ein potentieller Traumtyp.

Das klingt zwar alles total absurd, aber vielleicht trifft die Sendung genau den Punkt: Der Weg zum Traumpartner ist ein langer - und man kann sich seine grosse Liebe nicht einfach modellieren.