1. Der Alles-schon-Kenner

Egal ob du gerade ein lustiges Video, einen Artikel oder ein Meme gesehen hast – er kennt es schon. Der Moment und vor allem die Art, wie er zu dir dann sagt: «Ja, das ist voll lustig, aber imfall schon meeeeeeeeeeeeega alt», ist in etwa so charmant wie ein Zahnarzttermin.

2. Der Grammatik-Nerd

Rechtschreibung ist in punkto Sexyness vergleichbar mit einem Vokuhila-Haarschnitt. Das ist allgemein bekannt. Und doch gibt es ihn, den Grammatik-Polizisten, der alles und jeden korrigieren muss.

3. Der Fehlerhafte

Er ist DAS Feindbild von Nummer 2. Dass Schweizerdeutsch keine Rechtschreibung kennt, schreibt er sich (wahrscheinlich auch hier mit Schreibfehlern) ganz gross auf die Fahne. Und wenn er dann doch einmal Hochdeutsch schreibt, hagelt es Fehler. Dass Ist Sehr schahde.

4. Der Markierer

Er findet alles cool. Und herzig. Grund genug, dich durchschnittlich 13 Mal pro Tag zu markieren – Tendenz steigend.

5. Der Sport-Fan

Ob Tontaubenschiessen, Faustball oder Boccia: Ihm gefällt alles, was in irgendeiner Form mit Sport zu tun hat. Während Grossanlässen wie einer WM oder der Olympiade schaut er sich alles gespannt an, ehe er dann seine Meinungen in den Kommentarspalten der Sportseiten platziert – und natürlich auch auf seiner Pinnwand alles ausführlich analysiert.

6. Der Möchtegern-Promi

Er ist das – bisher(!) – unentdeckte Mega-Talent auf Social Media. Seine Idee ist einzigartig, sein Traum bald Wirklichkeit. Egal ob Rapper, Zauberer, Autor oder DJ: EXTRA für seine Community konzipiert er noch nie da gewesene Inhalte. Klar, dass alle genau nur DARAUF gewartet haben.

7. Der Tiefsinnige

Warum Philosophie studieren, wenn man doch täglich seine Sprüche lesen kann? Dass mindestens 60% seiner Zitate falsch geschrieben sind, ist für diesen tiefsinnigen Querdenker natürlich nicht relevant – schliesslich geht es ihm nur um den Inhalt oder, wie er gerne zu sagen pflegt, die «Message».

8. Der Like-Sammler

Sobald ein Beitrag Aufsehen erregt, ist sein Kommentar nicht weit. Der Like-Sammler weiss ganz genau, wann und wo er sein Geschriebenes zum Besten geben muss, um ein «Daumen hoch» abzugreifen. Warum er das tut? Aufmerksamkeit!

9. Der Verkäufer

Ebay und Riccardo waren gestern – ein Flohmarkt vorvorgestern. Und weil dieser Social Media-«Gschäftlimacher» anscheinend derart viel besitzt (warum in aller Welt hat er sich das alles jemals gekauft!?), nutzt er sein Netzwerk, um einiges davon loszuwerden. Sei es eine Fotokamera, seine alten Handys oder ein Segway: Alles muss weg. Stellt ihn ein Handel dann zufrieden, riecht er Lunte und verkauft – wenn der Preis stimmt – mit einem nächsten Post wahrscheinlich seine eigene Grossmutter.

10. Der Extrovertierte

Ganz nach dem Motto: «Verdammt sehe ich heute gut aus» werden Bilder gepostet, was das Zeug hält. Gym-Selfies stehen dabei genauso hoch im Kurs wie Ausgang-Pics auf dem Club-WC. Ah, und Ferienfotos natürlich nicht zu vergessen.

11. Der Tierschützer

Zugegeben, eigentlich ja eine durchaus löbliche Haltung. Und doch scheinen einige die Thematik gar etwas übermotiviert kritisch zu beäugen. Mal locker durch die Hose atmen? Nope. Viel mehr wird jeder Post, in welchem ein Tier involviert ist, negativ kommentiert. Dabei wissen wir doch alle nicht, wie es dem Affen im Video wirklich geht.

12. Der Food-Fetischist

Auch von ihm gibt’s gleich mehrere Typen. Einige fotografieren ihr Essen – egal ob bestellt oder selbstgekocht, andere preisen den veganen Lebensstil derart penetrant an, dass sie von sämtlichen Steak-Fans unverzüglich gelöscht werden.

13. Der Neuling

Jedes Bild, das er postet, ist entweder automatisch Profilbild oder direkt auf der Chronik. Versucht er, ein Album zu erstellen, heisst dieses dann eigentlich immer «Unbenanntes Album». Handelt es sich beim Neuling um dein Mami, kannst du davon ausgehen, dass fortan schon bald ein kreatives «Hallo, ich hoffe es geht dir gut, lieber Gruss, Mami» deine Pinnwand schmückt. Statusmeldungen sind… Ach, das würde den Rahmen jetzt sprengen.