Nach ihrem Auftritt beim Super Bowl stand Lady Gaga wegen ihres scheinbar unvorteilhaften Outfits in der Kritik. Diverse Hater zogen über ihre «Speckröllchen» am Bauch her und kommentierten, dass sie mit ihrer Figur keine bauchfreien Tops tragen sollte. Die Reaktion von Gaga auf diese lächerlichen Kommentare ist grandios.

Auf Instagram postete sie ein Foto, das sie während der Performance zeigt sowie folgenden Kommentar: «Ich habe gehört, dass mein Körper Gesprächsthema ist. Deshalb will ich sagen, dass ich stolz auf meinen Körper bin und auch ihr stolz auf euren sein solltet. Egal, wer ihr seid oder was ihr macht. Ich könnte euch eine Millionen Gründe nennen, warum ihr euch nicht nach jemandem oder etwas richten müsst, um erfolgreich zu sein.»

J. K. Rowling ist ebenfalls ein Profi im Umgang mit Hatern. Ihre Reaktionen auf Hass-Tweets sind preisverdächtig. Dabei reagiert sie nicht nur auf eigene Hass-Kommentare, sondern auch auf solche von prominenten Freunden wie zum Beispiel Serena Williams. Als ein Twitter-User meinte, dass Serena Williams ihren Erfolg nur ihrem männlichen Körperbau zu verdanken hätte, reagierte Rowling mit einem heissen Foto der Tennisspielerin und betitelte den Hater mit «Idiot». Respekt für so viel Loyalität.

Sängerin Kesha zeigte ihren Hatern im Jahre 2016 sogar ihr nacktes Hinterteil. Auf ihrem offiziellen Instagram-Account lud Kesha ein Bild ihres blanken Pos mit einem starken Statement hoch: «Ich weiss, dass ihr mich wissen lassen wollt, dass ihr mich hässlich findet und mich für eine «Hure» haltet, aber das ist eure Meinung und ich sehe das anders. Ich bin nicht perfekt, aber verdammt noch mal magisch. Und darüber hinaus bin ich tatsächlich keine Hure.» Kesha meint weiter, wie niveaulos es ist, eine Person, die öffentlich mit ihrem Körper zu kämpfen hatte, wegen ihrer Figur fertig zu machen.

Kylie Jenner ist die Jüngste aus dem Kardashian-Clan und ist bekannt dafür, sich täglich in freizügigen und knappen Outfits auf diversen sozialen Medien zu inszenieren. Ein Kritiker auf Twitter fand die offenherzigen Bilder allerdings zu viel des Guten und schrieb: «Kylie Jenner sieht aus wie eine 14-jährige Prostituierte.» Kylie reagierte prompt darauf: «Ich weiss nicht, aber ich denke, dass ich wie eine 19-jährige Prostituierte aussehe.» Wie schlau es ist, sich selber als Prostituierte zu betiteln, lassen wir mal an dieser Stelle unkommentiert.

Der absolute König im Umgang mit Hassposts ist allerdings James Blunt. Seine Twitter-Sprüche haben Kultstatus. Als zum Beispiel ein User fragte, wer ein grösseres Arschloch ist, James Blunt oder Robin Thicke, antwortete Blunt mit «Ich! Ich! Nimm mich!» Oder auf den Kommentar: «Oh Gott ... wer hat James Blunt erlaubt, ein neues Album rauszubringen?!» tweetete der Sänger: «Dein Gott kann dich nicht hören. Er hört sich gerade Song Nr. 3 an.»

Im Januar kündigte er sogar sein neues Album im typischen Blunt-Stil an: «Wenn du dachtest, dass 2016 ein schlechtes Jahr war – 2017 kommt mein neues Album raus.»

Wie es aussieht, wenn Stars ihre eigenen Hass-Tweets vorlesen, hat Jimmy Kimmel in folgendem Video festgehalten.

Mean Tweets - Music Edition #3