Die verrücktesten Act-Stories der Energy Air Geschichte 17.08.2017

Aug 17, 2017 Die verrücktesten Act-Stories der Energy Air Geschichte


Von Privatjets bis zu komplett weiss eingerichteten Hotelzimmern.

Es gibt die wildesten Geschichten von Musikern und ihren Allüren. Mariah Carey verlangte beispielsweise vor einem Konzert Babykätzchen zum Streicheln und Justin Timberlake lässt regelmässig die Türklinke seiner Garderobe desinfizieren. Auch beim Energy Air bleiben die eine oder andere verrückte Backstage-Aktion der Acts nicht aus. Musikredaktor André Hügli erinnert sich nur zu gut daran.

Bastian Baker, 2014

Bastian Baker am Energy Air 2014

​Er war der erste Act am ersten Energy Air: Bastian Baker. Zum Glück, denn später hätte er gar keine Zeit gehabt: Direkt nach seinem Auftritt wurde der Romand mit einem Helikopter ins Wallis gebracht. Dort stand er um 19 Uhr schon wieder auf der nächsten Bühne.

​Nena 2016

Nena am Energy Air 2016.

​Die bisher speziellsten Garderoben- und Hotelwünsche am Energy Air hatte Nena. Die Deutsche wollte alles komplett in weiss haben – und alles was nicht weiss war, musste weiss gemacht werden. Alle Schränke, Sofas, Tische etc. wurden also mit weissen Leintüchern eingepackt. Dafür hat es Nena sowohl in der Garderobe als auch auf der Bèhne so gut gefallen, dass sie ihren Auftritt um ganze 20 Minuten überzogen hat.

Kygo 2015

Kygo am Energy Air 2015.

​Kygo hatte die exklusivste Anreise ans Energy Air: Mit einem Privatjet wurde er von Norwegen nach Bern geflogen. Nach seinem Auftritt wurde er mit einer Polizeieskorte wieder zum Flughafen gebracht, um vor dem Nachtflugverbot wieder mit dem Privatjet zurück zu fliegen. Da war ein straffer Zeitplan gefordert. Hätte das nicht geklappt, hätte man dem DJ und seiner Crew nicht nur die Übernachtung zahlen, sondern auch eine neue Crew für den Privatjet am nächsten Tag zahlen und organisieren müssen.

​Sido 2015

Sido am Energy Air 2015.

​Die Act-Garderoben im Stade de Suisse sind eigentlich Garderoben für Sportler, Schiris und auch Dopingkontrollen. 2015 war in letzterer Garderobe Sido untergebracht. Weil der Raum keine Fenster hatte, verlangte der deutsche Rapper bereits nach einer halben Stunde ein Klimagerät – in der Kabine hatte sich bereits ein eindeutiger Geruch und Nebelschleier breit gemacht.

Knackeboul 2014

Knackeboul am Energy Air 2014.

Knackeboul hat nach seinem Auftritt am Energy Air 2014 echte Sympathie-Punkte gesammelt. Denn mit seinem zweiten Backstagepass nahm er nicht etwa einen Groupie mit in seine Garderobe. Der Berner hat lieber backstage mit seinem Mami ein kühles Bier getrunken.

​One Republic 2016

One Republic am Energy Air 2016.

One Republic lieben scheinbar ihre Privatsphäre: Ihre Crew sperrte am Energy Air 2016 kurzerhand den Garderobengang ab, so dass auch andere Acts nicht mehr in ihre Garderoben konnten. Das heisst für das Energy Air Team improvisieren: Es gab jegliche Garderobenwechsel und am Ende mussten die Showtänzer ihre Garderobe sogar ganz aufgeben.

​Steve Angello 2014

​Steve Angello am Energy Air 2014.

​Steve Angello hatte grosse Anforderungen für seinen Auftritt am Energy Air 2014: Der DJ wollte so viel Feuerwerk, wie eigentlich für die gesamten fünf Stunden Show geplant waren. Nach ein paar Verhandlungen kam man sicher aber entgegen und der Auftritt war ein echter Knaller!

Stephanie Röder